Die Entdeckung des Menschen im Kunden

Führungskräfte entdecken den Menschen im Kunden

Was macht Führungskräfte auch morgen noch erfolgreich?

Welches sind neben Anpassungsfähigkeit die weiteren Schlüsselqualifikationen, die in Zukunft gefragt sein werden? Die gemeinsame Studie vom Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) und dem F.A.Z.-Institut liefert – basierend auf einer Entscheiderbefragung durch das Meinungsforschungsinstitut forsa – die Ergebnisse: Empathie und strategisches Networking entscheiden auch künftig über den Erfolg von Führungskräften.

Das überraschendste Fazit, welche das IFIDZ der Studie zieht, ist:

Je mehr sich die Menschen über Social Media und Co. miteinander austauschen, desto mehr wächst das Bedürfnis nach persönlichen Gesprächsgelegenheiten, bei denen sie anderen in die Augen blicken können.

„Nur im persönlichen Gespräch sind Loyalität und Wertschätzung, die wir durch das Gegenüber erfahren, in vollem Umfang wahrnehmbar“, erklärt Barbara Liebermeister in ihrer Pressemitteilung zur Studie.

Somit ist auch nicht verwunderlich, dass die interviewten Führungskräfte das persönliche Eingehen auf die Bedürfnisse von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern als Voraussetzung für den Erfolg sehen – den persönlichen Erfolg und den des gesamten Unternehmens.

Zudem plädierten die Befragten für die offene Ansprache und Beseitigung von Konflikten mit den Mitarbeitern. Außerdem sollten sich Führungskräfte auch darin gewachsen sehen, künftig mehr als Ansprechpartner für die persönlichen Belange der Mitarbeiter zu sein und umgekehrt den Mitarbeiter stärker in die unternehmerischen Vorgänge einzubeziehen. Das hieraus resultierende gegenseitige Verständnis liefert demgemäß die optimale Grundlage für Vertrauen und Mitarbeitermotivation.

Das Team gewinnt

Das neueste Team-Mitglied: der Kunde!

81 Prozent der Befragten gaben an, dass das Feedback der Mitarbeiter an Bedeutung gewinnt. Das Erfreuliche – aus Kundensicht – sind die 80 Prozent, die glauben, dass die Meinungen oder Ideen von Kunden stärker in die Produkt- und Prozessentwicklung einfließen werden.

Empathie und Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse sehen viele Führungskräfte auf dem Vormarsch, wenn es darum geht, stärker auf die Bedürfnisse anderer einzugehen. Denn 80 Prozent gehen davon aus, dass die künftigen Herausforderungen am ehesten u.a. mit einer flexibleren Gestaltung des Arbeitslebens, wie beispielsweise einer Vertrauensarbeitszeit, zu meistern sind.

Ein strategisches Netzwerk um weiterzukommen

Während bereits 79 % der Befragten bereits heute schon die wachsende Bedeutung von strategischen Partnernetzwerken sehen, sind erst 44 Prozent der Meinung, dass strategisch aufgebaute Netzwerke auf dem Weg zum Erfolg Zeit und Kosten sparen können.

Hier sieht Gründerin, Inhaberin und Leiterin des IFIDZ Barbara Liebermeister, dass trotz des gewachsenen Bewusstseins für die Wichtigkeit der Kommunikation noch erhebliche Wissens- und Erkenntnislücken bezüglich des „Wie“ zu schließen sind.

Barbara Liebermeisters Erkenntnisse aus der Studie

Gemäß Barbara Liebermeister zieht aus der Studie u.a. folgende Schlüsse:

  1. Zu viele Führungskräfte verlassen sich immer noch auf den „Zufall“ beim Aufbau ihres Netzwerkes.
  2. Das Wertschöpfungspotenzial des eigenen Netzwerkes definiert sich nicht – wie irrtümlich häufig angenommen – durch die Menge der Fans oder Follower, sondern durch deren Qualität.
  3. Der Aufbau eines strategischen Netzwerkes ist keine Frage des Smartphone-Betriebssystems, sondern das persönliche Auftreten und der Achtsamkeit im Umgang mit den Menschen.

Mit dem aktuell immer noch häufig anzutreffenden Motto „Augen zu und durch“ werden sich diese Führungskräfte schneller als ihnen lieb ist auf der Karriereleiter einem – augenöffnenden – Richtungswechsel gegenüber sehen: nach unten.

Aber es ist nie zu spät. Denn durch die Erkenntnis des vom „ICH“ zum „WIR“ sowie gelebte Empathie und ein authentisches Auftreten ist es jeder Führungskraft möglich, sich auch in Zukunft erfolgreich zu positionieren und die Herausforderungen zu meistern.

Die vollständige Studie können Sie bei Barbara Liebermeister anfragen. Nutzen Sie hierfür mit entsprechendem Betreff bitte das Kontaktformular.

Über den Autor:

Als Managementberaterin, Buchautorin („Effizientes Networking“, F.A.Z.-Verlag) und Rednerin weist sie Personen und Unternehmen den Weg zum Erfolg 3.0. Die dafür nötigen Faktoren hat sie im Begriff Alpha Intelligence gebündelt. Es sind die Fähigkeiten der Siegertypen und der Outperformer unter den Unternehmen: eine spezifische Art zu kommunizieren, strategisches Networking, souveränes Auftreten nach innen und außen, Beziehungsmarketing und Innovationsstärke.

Hinterlassen Sie einen Kommentar